Sonntag, 26. April 2015

Buchempfehlung: Schnucken gucken



Andrea Hackenberg: Schnucken gucken

Taschenbuch (336 Seiten), € 8,99
Roman, Knaur
ISBN 978-3-426-51426-9
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
„Sie stand immer auf der Seite der Schwachen und Entrechteten. Jetzt steht sie knietief im Dispo: Billi Sander, Umweltaktivistin und frisch gefeuerte Enthüllungsreporterin, landet da, wo sie nie wieder hinwollte: zu Hause in der Heide. Um wieder zu Geld zu kommen, heuert Billi im Feuilleton der Lokalzeitung an. Unter Laienschauspielern, Freizeit-van Goghs und korrupten Landespolitikern stellt sie schließlich fest: Die Heide ist tatsächlich eine Kulturlandschaft. Und ihr Exfreund sieht besser aus, als sie ihn in Erinnerung hatte …“

Covergestaltung:
Das Cover hat mir jedes Mal, wenn ich es betrachtet habe, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Es ist einfach ein ganz zauberhaftes, niedliches Gute-Laune-Cover! 

Meine Meinung:
"Schnucken gucken" stand wochenlang ganz weit oben auf meiner Wunschliste. In Blogger-Kreisen hörte man schließlich nur Gutes über diesen Frauenroman mit dem niedlichen Cover. Als ich die Leserunde zu dem Buch entdeckt habe, habe ich mich natürlich gleich beworben und hatte das große Glück, ausgewählt zu werden. Ich habe im Vorfeld einen unterhaltsamen Frauenroman erwartet, der mich zum Lachen bringt und nun, nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen, dass es sich bei "Schnucken gucken" definitiv um solch einen Roman handelt. "Schnucken gucken" ist eine tolle Familiengeschichte und wer Familiengeschichten liebt, der darf sich diese auf keinen Fall entgehen lassen, denn die Charaktere sind wirklich ein Knaller und machen dieses Buch besonders und einzigartig. Sie sind herrlich verrückt und total liebenswert. Ich habe Antonia und jedes ihrer Kinder gleich ins Herz geschlossen - was für ein chaotischer Haufen. Andrea Hackenbergs Schreibstil ist locker und angenehm und dennoch nicht zu flach, was mir sehr gefällt. Die Handlung ist äußerst schwungvoll und an keiner Stelle langatmig oder langweilig - ganz im Gegenteil. Man kann sich als Leser richtig gut in der Geschichte verlieren, vergisst beim Lesen einfach Zeit und Raum und genießt bloß. "Schnucken gucken" macht einfach tierisch viel Spaß! Es handelt sich um eines jener Bücher, die man gar nicht aus den Händen legen mag. Schreibstil, Handlung, Charaktere, Schauplatz: all dies begeisterte mich von der ersten bis zur letzten Seite! Andrea Hackenberg überzeugt mit Skurrilität und Warmherzigkeit und bringt den Leser so einige Male laut zum Lachen. Ich habe mich wirklich köstlich amüsiert und obwohl das Buch so unterhaltsam ist, ist es dennoch kein bisschen oberflächlich. "Schnucken gucken" regt definitiv auch zum Nachdenken an, denn es ist auch Raum für ernste und wichtige Themen (Tierschutz, Umweltschutz, etc.) gegeben. Der Autorin gelingt es wunderbar, Ernsthaftes und Unterhaltsames zu verbinden. Eine wirklich tolle Mischung! Ich bin ganz verliebt in dieses Buch! Echt schade, dass es schon vorbei ist. Der Roman war herrlich kurzweilig und ich hätte noch ewig weiterlesen können! Ich bin wirklich schwer begeistert von „Schnucken gucken“ und der Autorin und freue mich schon darauf, in Zukunft weitere Bücher von ihr zu lesen.  

Fazit: „Schnucken gucken“ ist wirklich ein perfekter Roman! Ich kann gar nichts kritisieren. Er ist lustig, aber auch romantisch - eine unschlagbare Kombination, die von mir natürlich mit 5 Sternen bewertet wird!

Beurteilung:
5/5 Sternen

Vielen lieben Dank an den Knaur Verlag, die Autorin sowie an Lovelybooks für die Bereitstellung dieses Leserundenexemplares.

Kommentare:

  1. Mir hat das Buch auch total gut gefallen. Schöne Rezension!
    lg Sonja

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  2. Das Cover ist ja echt süß :D Durch deine Rezi habe ich direkt Lust bekommen, das Buch zu lesen. :D

    Liebe Grüße
    Jessi

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  3. Ich fand das Buch auch großartig. Super auch wie Andrea Hackenberg die ernste Pelzthematik anspricht ohne wirklich mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Ich glaube, dass es so ein viel besser Weg ist, um die Leute zu erreichen als ständig Bilder von quälten Tieren zu zeigen.

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