Dienstag, 7. April 2015

Buchempfehlung: Glück ist nichts für schwache Nerven

Theresia Graw: Glück ist nichts für schwache Nerven 

Taschenbuch, (448 Seiten), € 9,99
Roman, Blanvalet
ISBN 978-3-442-38325-2
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
„Valentina ist zornig. Ihre Scheidung ist drei Tage und siebeneinhalb Stunden alt, ihre neue Kollegin hatte den kürzeren Rock an und hat ihre Beförderung eingesackt, und anstatt ihr beizustehen, ist ihre beste Freundin in den Flitterwochen auf Mauritius, und ihre Hippiemutter kämpft in Brasilien gegen die Abholzung des Urwalds. Doch dann fällt Valentina durch Zufall ein Hinweis auf ihren unbekannten Vater in die Hände. Als sich ihr die Chance bietet, sich inkognito in seinen Haushalt einzuschleichen, ergreift sie diese – und erfährt, dass das Glück manchmal seltsame Wege geht und Venedig immer eine Reise wert ist …“

Covergestaltung:
Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Es weckt die Vorfreude auf den Frühling/Sommer und die süße Möwe verbreitet gute Laune und zaubert dem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht.

Meine Meinung:
Nachdem mich „Das Liebesleben der Suppenschildkröte“ von Theresia Graw im vergangenen Jahr so begeistert hat, habe ich mich wie verrückt auf ihren neuen Roman „Glück ist nichts für schwache Nerven“ gefreut. Erwartet habe ich einen unterhaltsamen Wohlfühlroman, der für ein paar entspannte Lesestunden sorgt! Und natürlich habe ich diesen auch bekommen.
Wie erhofft, fiel mir der Einstieg in die Geschichte nicht schwer. Ich habe mich auf Anhieb super unterhalten gefühlt und das Lesen sehr genossen! Der Schreibstil ist, wie schon bei der Suppenschildkröte, sehr angenehm und auf dem Punkt. Valentina, die Protagonistin der Geschichte, war mir von der ersten Zeile an sympathisch. Sie ist ein wenig durchgeknallt, mutig, einfach herrlich verrückt. Als Leser muss man sie einfach gern haben. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrem Vater und landet inkognito als Altenpflegerin bei der Familie Enzinger am Starnberger See. Zu viel möchte ich vom Inhalt der Geschichte gar nicht verraten, außer, dass es nicht langweilig werden wird… Es begegnen einem viele liebenswerte Charaktere und es handelt sich definitiv um ein Buch, bei dem man ganz wunderbar abschalten und einfach genießen kann. 
„Glück ist nichts für schwache Nerven“ ist der ideale Frühlingsroman! Die wunderbare Frühlingsstimmung in der Geschichte überträgt sich auf den Leser. In Verbindung mit den Schauplätzen (Starnberger See und Venedig) einfach eine klasse Kombination, die ein wenig Urlaubsfeeling aufkommen lässt. 
Was mir übrigens auch richtig gut gefallen hat, ist die Länge der Kapitel. Sie sind nicht zu lang und nicht zu kurz - richtig angenehm. Ideal auch für unterwegs, wenn man es zwischendurch nur mal schafft, ein paar Seiten zu lesen. 
Wer Lust auf ein paar spannende, verrückte und chaotische Lesestunden hat, sollte sich „Glück ist nichts für schwache Nerven“ unbedingt einmal genauer ansehen. Ganz klare Leseempfehlung! Ich liebe Theresia Graws Humor und ihren unterhaltsamen, lebendigen und temporeichen Schreibstil. Ihre Frauenromane sind wirklich richtig gut und solch unterhaltsame Geschichten findet man viel zu selten!

Fazit: "Glück ist nichts für schwache Nerven" ist eine turbulente Familiengeschichte, herrlich verrückt und mit einem Hauch Romantik versehen. Dieses Buch empfehle ich nur allzu gern weiter und selbstverständlich gibt es von mir 5 Sterne!

Beurteilung:
5/5 Sternen

Vielen lieben Dank an den Blanvalet Verlag, die Autorin sowie Lovelybooks für die Bereitstellung dieses tollen Leserundenexemplares.

Kommentare:

  1. Danke für die Vorstellung, liebe Jasmin. Hört sich gut an und landet gleich auf meiner Wunschliste. :)

    LG
    Sabine

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  2. Danke für die tolle Rezension! Auch bei mir landet es auf der Wunschliste :-)
    Lg Sonja

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