Samstag, 19. Juli 2014

Rezension: Das Haus der Lady Armstrong



Andrew O'Connor: Das Haus der Lady Armstrong

Taschenbuch (496 Seiten), € 9,99
Roman, Ullstein
ISBN-13 9783548285757
Alle Infos zum Buch gibt es HIER!

Kurzbeschreibung des Verlags:
„Anna, Clara und Kate: drei Frauen, denen das Schicksal ihrer Familie alles bedeutet
Als Lord Edward Armstrong 1840 für seine Frau Anna ein Herrenhaus errichten lässt, ist es ein Monument der Liebe. Doch der ersehnte Erbe bleibt aus, und ihre Ehe zerbricht. Ihren Nachfahren Lord Pierce und Lady Clara ergeht es nicht besser. Auch auf ihnen scheint ein Unglücksfluch zu liegen, und Clara verlässt das Haus als gebrochene Frau ... Ein Jahrhundert später: Auf Anhieb hat Kate Fallon sich in das Anwesen verliebt, doch ahnt sie nicht, was sich in diesen Mauern abgespielt hat. Bis sie sich gemeinsam mit Nico Armstrong, dem letzten Erben des Hauses, auf eine Reise in die Vergangenheit begibt, in der geliebt und gehasst, betrogen und gemordet wurde. Drei Generationen lang. Wird das Haus auch Kates Leben unwiederbringlich verändern?“

Covergestaltung:
Das Cover hat mir auf Anhieb gut gefallen. Genre, Thematik und Farbgestaltung – all dies fügt sich wunderbar zusammen und ergibt ein stimmiges Bild.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Genre erst vor Kurzem für mich entdeckt und „Das Haus der Lady Armstrong“ ist gleich, nachdem ich beim Stöbern im Netz darauf gestoßen bin, auf meine Wunschliste gewandert. Umso größer war meine Freude als ich erfuhr, dass ich ein Exemplar bei Vorablesen gewonnen habe. Ich habe den Roman dann im Urlaub begonnen und schließlich hier Zuhause beendet. Insgesamt betrachtet war das Leseerlebnis ein wenig wie eine kleine Achterbahnfahrt. Kommen wir zuerst einmal zu den positiven Aspekten. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, denn er war stellenweise sehr fesselnd. Auch die Charaktere, die man in den drei Abschnitten des Romans kennenlernt, sind sehr interessant entworfene Persönlichkeiten und haben die Lektüre zu einem tollen Leseerlebnis gemacht. Die Handlung, die sich über mehrere Generationen erstreckt, hat mich definitiv fasziniert. Man kann als Leser ganz tief in die Geschichte abtauchen und beim Lesen alles um sich herum vergessen. Die Armstrong Villa schließt man von Seite zu Seite mehr ins Herz. Zu kritisieren gibt es eigentlich nicht sehr viel, außer, dass es mir stellenweise einfach etwas zu zäh und langatmig war. 100 Seiten weniger hätten die Story etwas kompakter und knackiger erscheinen lassen, aber nun gut… 

Fazit: Trotz kleiner Schwächen kann ich „Das Haus der Lady Armstrong“ weiterempfehlen. Riskiert bei eurem nächsten Buchhandlungsbesuch ruhig mal einen Blick!

Beurteilung:
4/5 Sternen

Vielen lieben Dank an Vorablesen und den Ullstein Verlag für dieses Vorableseexemplar!

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