Dienstag, 18. September 2012

Rezension: Das Truthuhnparadies



Stephan Sarek: Das Truthuhnparadies
Taschenbuch (180 Seiten), € 11,95
Roman, fhl_verlag_leipzig
ISBN 978-3-942829-32-8
LESEZEITRAUM: 08.09.2012-10.09.2012

Kurzbeschreibung des Verlags:
"Endlich raus aus Paderborn! Maria ist frisch in Berlin. Als erstes stößt sie auf ihren neuen Nachbarn Björn, der sich unter dem Joch eines selbstauferlegten Zölibats quält und der Rettung der Truthühner verschrieben hat. Er hält die Tiere für Außerirdische, die im Auftrag der Regierung zu Hackfleischbällchen verarbeitet werden, damit in der Bevölkerung keine Panik ausbricht. Als Björn die Aliens aus einer Farm in Niedersachsen befreien will, überschla­gen sich die Ereignisse. Maria hört im Radio, daß Heer­scharen von Truthühnern die niedersächsischen Auto­bahnen blockieren. Da gibt es für sie kein Halten mehr: Sie reist Björn nach."

Pressestimmen:
»Stephan Sarek hat Fantasie, verwebt Skurriles mit Fantastischem, fügt Alltägliches bei, würzt mit Satire und bekennt sich zu einer ›gewissen Naivität‹.« Frankfurter Rundschau

Covergestaltung:
Das Cover spricht mich jetzt nicht übermäßig an. Ist für meinen Geschmack nichts Besonderes! In einer Buchhandlung würde es mir vermutlich nicht ins Auge stechen…

Meine Meinung:
Ein sehr ausgefallener Titel und eine total skurrile Story! Dieses Buch hat mich wirklich verwirrt. Ich war mir die ganze Zeit nicht sicher, ob es mir gefällt oder nicht. Einige Passagen, dieses doch recht kurzen Romans, ziehen sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge. Auch wenn es einige lustige Szenen in diesem Roman gibt, ist mir das unterm Strich einfach zu viel „Truthuhn“! Ich dachte mir häufig beim Lesen: dies ist einfach zu viel des Guten und daher verliert es leider an Witz. Außerdem kommt mir die Beziehung der zwei Protagonisten eindeutig zu kurz. Manche Passagen des Buches haben mir gefallen, andere hingegen fand ich einfach nur doof. Und das Ende hat mich einfach nur enttäuscht. Die Geschichte endet sehr abrupt, was ich schade finde. Allerdings muss man in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass es eine Fortsetzung gibt, die den Titel „African Tango – Das Truthuhnparadies Vol. 2“ trägt. Ob ich diese einmal lesen werde, steht jedoch noch nicht fest. Ich habe mir lange Gedanken über die Bewertung gemacht. Ich glaube, dass es sich um ein Buch handelt, welches sehr ungewöhnlich ist und daher polarisiert. Es ist mir persönlich nicht „Mainstream“ genug. Es ist ein Buch, das wahrscheinlich nur eine bestimmte Leserschaft anspricht, diese vermutlich aber sehr begeistern kann. Da es von meiner Seite doch einige Kritikpunkte gibt und mich der Roman durch das abrupte Ende leider nicht überzeugen konnte, vergebe ich nur 2 Sternchen! 

Beurteilung:
2/5 Sternen
 
Vielen lieben Dank an Lovelybooks und den fhl_verlag_leipzig  für dieses Leseexemplar!

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