Dienstag, 18. September 2012

Rezension: Alle meine Wünsche



Grégoire Delacourt: Alle meine Wünsche
gebunden (128 Seiten), € 15,99
Roman, Hoffmann und Campe Verlag
ISBN 978-3-455-40384-8
LESEZEITRAUM: 16.09.2012-17.09.2012

Kurzbeschreibung des Verlags:
„Jocelyne, 47, führt einen Kurzwarenladen im nordfranzösischen Arras. Die Kinder sind aus dem Haus und Jocelynes ganze Leidenschaft gilt ihrem Internet-Blog übers Sticken, Nähen und Stricken. Sie liebt ihr kleines Leben, liebt sogar ihren ungehobelten Mann - bis durch einen riesigen Lottogewinn alles aus den Fugen gerät.“

Pressestimmen:
"Eine große, tief bewegende Parabel über das kleine Glück." L'Indépendant
"Ein literarisches Juwel!" Le Point

Covergestaltung:
Das Cover ist wunderschön! Ich liebe die Farbtöne - genau meine Lieblingsfarben.
Da ich Handarbeiten liebe, selbst Schmuck herstelle und sehr gerne Kreativmärkte besuche, spricht mich das Cover sehr an und ich würde es mir in einer Buchhandlung auf jeden Fall näher anschauen!

Meine Meinung:
In diese Geschichte musste ich mich ein wenig reinkämpfen. Die ersten Seiten waren doch etwas gewöhnungsbedürftig. Und vor allem sehr traurig. Da dachte ich wirklich: irgendwie hast du vom tollen Cover und der Inhaltsbeschreibung her etwas ganz anderes erwartet... Allerdings finde ich auch, dass die Geschichte von Seite zu Seite besser wird. Mit der Zeit taucht man in das Leben der Protagonistin ein und auch die negative Grundstimmung lässt für eine Weile nach... Im Großen und Ganzen bleibt die Story jedoch etwas seltsam und der Schreibstil des Autors ist merkwürdig distanziert. „Alle meine Wünsche“ ist eine Geschichte, in der niemand jemandem wirklich vertraut. Es ist letztendlich ein sehr trauriges Buch und der Autor scheint mir ein merkwürdiges Verhalten zum Geld zu haben. Wenn ihr das Buch lest, wisst ihr, was ich damit meine. Dieses kleine Werk zeichnet sich durch eine gewisse Schwere und Tragik aus. Ich hatte mir das Buch völlig anders vorgestellt! Zum Glück war das Buch nicht so dick... Hätte ich noch viel länger weiterlesen müssen, wäre ich wahrscheinlich noch beim Lesen depressiv geworden. Da mich das Buch jedoch nicht richtig losgelassen hat und ich unbedingt erfahren wollte, wie die Geschichte endet, vergebe ich 3 Sterne. 

Beurteilung:
3/5 Sternen
   
Vielen lieben Dank an Lovelybooks und den Hoffmann und Campe Verlag  für dieses Freiexemplar!

1 Kommentar:

  1. Oh, da hatte ich mir aber auch was ganz anderes vorgestellt...

    AntwortenLöschen